Oskar Medizin-Preis der Stiftung OHH

Ausschreibung Oskar Medizin-Preis 2017
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Die Stiftung Oskar-Helene-Heim fördert die Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Medizin. Als besonderes Förderprojekt verleiht die Stiftung jährlich den mit 50.000 € dotierten Oskar Medizin-Preis. Mit diesem Medizinpreis werden hervorragende Leistungen gewürdigt und die Weiterführung von Forschungen unterstützt.

Im Jahr 2017 wird dieser Medizinpreis auf dem Gebiet der
Orthopädie und Unfallchirurgie ausgeschrieben.

Regelmäßige körperliche Aktivität ist nachweislich gesundheitsfördernd und wird als integraler Bestandteil eines gesunden Lebensstils angesehen. Die Arbeit im Büro, die bevorzugte Freizeitgestaltung – all das findet überwiegend im Sitzen statt. Ein britischer Gesundheitsexperte bezeichnet dieses Verhalten als „Gehen Mangel-Syndrom“. ZEIT online 2012 nennt für das Sitzen einen Durchschnittswert von 11,5 Stunden pro Tag. Dieses „Vielsitzen“ verkürzt die Rückenmuskulatur, schwächt Bauch-, Bein- und Gesäßmuskeln. und verursacht Rückenleiden, Muskel- und Gelenkerkrankungen. Bewegung erhalten und verlorene Bewegung wiederherstellen wird als eine Kernaufgabe der Orthopädie und Unfallchirurgie angesehen. Dieser Anforderung stellt sich der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2017 mit dem Motto „Bewegung ist Leben“, in dessen Rahmen der Preis verliehen wird.

Zur Verbesserung von Diagnostik und Therapie soll mit dem Oskar Medizinpreis 2017 ein/e Mediziner/in oder Wissenschaftler/in ausgezeichnet werden, die/der zum Thema “Prävention durch Bewegung“ besonders relevante Ergebnisse der Grundlagen- und/oder klinischen Forschung in Deutschland erzielt hat. Fachübergreifende Arbeitsgruppen sind ebenfalls zur Bewerbung zugelassen.

Der prämierte Erkenntnisgewinn soll für eine breite Öffentlichkeit vermittelbar sein.

Dem Antrag sollen der Lebenslauf, die wichtigsten Arbeiten aus den letzten drei Jahren zum Thema „Prävention durch Bewegung“ (Arbeiten, die bereits eine anderweitige Prämierung erhalten haben, sind ausgeschlossen) sowie eine inhaltliche Zusammenfassung der Forschungsergebnisse ergänzt um die weitere Forschungsplanung beigefügt werden.

Das Preisgeld ist für Forschungszwecke nach der freien Entscheidung des Preisträgers zu verwenden. Der Preisträger hat der Stiftung diese Verwendung in geeigneter Weise zu belegen.

Der Antrag ist bis zum 31. Mai 2017 bei der Stiftung Oskar-Helene-Heim, Walterhöferstr. 11, 14165 Berlin; einzureichen; Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen erteilt der Geschäftsführer der Stiftung - Tel. 030 - 8102-1100

www.stiftung-ohh.de


Zweck der Stiftung Oskar-Helene-Heim ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Medizin, insbesondere der Orthopädie, der Lungenheilkunde, Gastroenterologie und Viszeralchirurgie sowie der Orthopädietechnik. Zu diesem Zweck unterstützt die Stiftung Forschungsprojekte oder sonstige gemeinnützige gesundheitsfördernde Vorhaben, verleiht Stipendien und vergibt jährlich den Oskar Medizinpreis und die Helene-Medaille. Die Stiftung ist darüber hinaus Teilhaber am HELIOS Klinikum Emil von Behring im Berliner Südwesten. Seit 2004 besteht mit der HELIOS Kliniken GmbH durch die Eingliederung der damaligen Zentralklinik Emil von Behring eine strategische Partnerschaft. Gegründet wurde die Stiftung 1966. Bis zum Jahr 2000 war sie Träger des renommierten orthopädischen Krankenhauses Oskar-Helene-Heim, von 2000 bis 2004 der Zentralklinik Emil von Behring. Die Wurzeln der Stiftung reichen zurück ins Jahr 1905, als der Industrielle Oskar Pintsch gemeinsam mit seiner Ehefrau Helene Pintsch und mit Dr. Konrad Biesalski einen Verein gründete, dessen Ziel die Heilung, Ausbildung und Überwachung junger Menschen mit gesundheitlichem Handicap war.

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